Drucken

Feinschliff vor der Premiere

Geschrieben von Rotraud Ilisch.

Titanic in der Kantine 2

Mit viel Freude und großer Konzentration bei den Proben sind die beiden Schauspielerinnen nun dabei - unter der Anleitung von Detlef Schmidt - den letzten Feinschliff zu erarbeiten. Eine kleine Vitrine mit Nachtisch auf dem Tresen, Regale mit Geschirr, Getränkekisten und ein großer Kühlschrank - wieder einmal hat das Team der Bühnenbildner ganze Arbeit geleistet und das kleine Podest im Bühnenheim in eine überzeugende Kantine umgewandelt.

Die Techniker sitzen hinter dem Tresen des Bühnenheims. Von hier aus können sie die Bühne nicht einsehen, aber das Geschehen auf einem kleinen Monitor verfolgen. Sie sind genauso bei der Sache wie die beiden Darstellerinnen, denn die Einspielung der Übertragung und Musik, beim Wechsel der Beleuchtung, etwa wenn das Rollenspiel von Elli und Alberta mitten aus dem dramatischen Geschehen durch das klingelnde Telefon unterbrochen wird und sich beide wieder in ihrer profanen Arbeitswelt befinden, kommt es wirklich auf die Sekunde an.

Im fünften Jahr wird nun, zu Anfang des Jahres, auf der Bühne im Bühnenheim gespielt, und die Zuschauer haben längst festgestellt, dass es hier Schauspiel in persönlicher Atmosphäre zu sehen gibt. So ist das Interesse groß und der Vorverkauf zeigt deutlich, dass man sich schnell um Karten kümmern sollte.

Die Premiere ist am 24.02.2012 um 20.00 h auf der Studiobühne im Bühnenheim.

Drucken

Gesungene Poesie

Geschrieben von Josef Leifeld.

Als nach zweieinhalb Stunden die 450 Zuschauer in der ausverkauften Aula der Geschwister-Eichenwald-Realschule Billerbeck mit Standing Ovations nach der viertenen Zugabe Klaus Hoffmann und seinen Pianisten Hawo Bleich verabschiedeten, ging ein Abend zu Ende, den Billerbeck lange nicht erlebt hatte.

Aus dem ganzen Münsterland bis ins Ruhrgebiet hinein waren die alten und neuen Fans gekommen, um ihren Klaus Hoffmann zu hören und zu sehen. Voller Präsenz und Kraft sang er seine neuen und alten Lieder und nach dem J.-Brel-Song „Amsterdam“ tobte der Saal. Davor und danach neue und alte Lieder voll tiefsinniger Poesie, die nur noch sein Freund Reinhard Mey erreicht. Und als „Derselbe Mond über Berlin“ erklang, sang der halbe Saal: „Das ist derselbe Mond über Billerbeck“.

Der jüngste Zuschauer war ein 12-jähriger, der während der Pause in der Garderobe von Klaus Hoffmann ein Autogramm erhielt. Ein grandios ausgeleuchtetes Bühnenbild, ein professioneller Ton in enger Zusammenarbeit zwischen der Klaus-Hoffmann-Crew und den Technikern der Freilichtbühne rundeten den Abend ab.

Klaus Hoffmann und Hawo Bleich zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Bühne und bedankten sich für die herzliche Aufnahme.